Dolomiten Tour – Die Planung

Spendenaktion

Aus aktuellem Anlass möchte ich meine Dolomitentour als Spendentour umfunktionieren. Unter dem Motto:

Wiederaufbau Nepal – Biken in der Gebirgsregion für die Gebirgsregion.

möchte ich dazu aufrufen zu spenden!

Diese Aktion ist von mir äußerst kurzfristig ins Leben gerufen worden. Damit sie Hand und Fuß hat, wird meine Spendenaktion unter dem Namaste Helpagent e.V. laufen. Der Zweck dieses Vereins „… ist die Verbesserung der Lebensumstände insbesondere die Ausbildungsmöglichkeiten von Kindern in Nepal.“ Da das Erdbeben nun die ohnehin schlechten Verhältnisse in Nepal verschärft, ist es gerade jetzt besonders wichtig mit Spenden zu helfen.

 

Nachstehend der ursprüngliche Beitrag zu meiner Dolomitentour bevor ich diese Spendenaktion ins Leben gerufen habe:

Die Dolomiten sind für mich eines der schönsten Gebiete in den Alpen. Die felsig schroffen Berghänge, die herrlich grünen Hochebenen, das italienische Flair und die große Anzahl an Bergpässen auf engsten Raum machen dieses Gebiet einzigartig. Egal ob mit dem Fahrrad, mit dem Motorrad oder zu Fuß – Die Dolomiten lassen keine Wünsche offen und garantiert keinen Mundwinkel unten. 🙂

Val Gardena Dolomiten
Val Gardena Dolomiten

Was liegt da also näher als in der Woche um Himmelfahrt dieses wunderbare Alpengebiet nun auch mal mit meinem Randonneur zu erkunden und auf irgendwelchen idyllischen Campingplätzen inmitten der imposanten Bergwelt mein Zelt aufzuschlagen?

Mein Zeitmanagement ist wiedermal leicht beschränkt und aus der Erfahrung meiner Ostseetour heraus weiß ich, dass Radreisen keinesfalls mit Stress oder Zeitdruck einher gehen sollten. Deshalb werde ich nicht wie bisher, von meiner Heimat aus starten, sondern zuvor mit dem Zug nach München fahren und von dort aus meine Rundfahrt beginnen. So spare ich mir eine lange Anreise durch eine Gegend, die mir weitgehend bekannt und relativ unspektakulär ist.

typische Felsformationen in den Dolomiten
Typische Felsformationen in den Dolomiten

Ich stell mir das herrlich vor:

Mit vollgepackten Bike aus der Großstadt München hinaus fahren und den Trubel hinter mir lassen während ich der imposanten Bergwelt Stück für Stück näher komme um schließlich vollkommen von ihr verschlungen zu werden.Und wenn ich beim Blick zurück keine 3 Kilometer mehr weit blicken kann weil einer dieser Bergriesen meine Sicht versperrt, bin ich angekommen auf einem der schönsten Flecke der Erde – den Alpen.

 

Glückliche Kuh in den Dolomiten
Glückliche Kühe in den Dolomiten

Auch diese Rundfahrt soll wieder gewissermaßen vorbereitend für meine Griechenland Tour und vor allem für meine 6 monatige Neuseeland + Australien Reise sein. Auf meiner Ostseetour konnte ich bereits einiges an Erfahrung sammeln was Radreisen mit schweren Gepäck und Camping angeht.

Folgendes habe ich verbessert, optimiert bzw. ausgetauscht:

  • Das Vaude Power Lizzard Zelt musste dem Hilleberg Anjan 3 GT Zelt weichen. Ich brauche einen überdachten Vorraum und ein robustes Zelt was Tag für Tag auf- und abgebaut werden kann und natürlich auch wasserdicht ist.
  • Nach mehreren Plattfüßen kommt nun ein anderer und hoffentlich robusterer Hinterreifen und Schlauch zum Einsatz. Durch mein hohes Gesamtgewicht ( Fahrer + Bike + Gepäck = ~130 kg ) hat wohl der Schlauch zu sehr gewalgt und sich aufgerieben. ( Ich kanns ihm nicht verübeln. 😉 )
  • Einsatz eines Pumpsacks zum Aufblasen der Isomatte um Feuchtigkeit im Inneren zu vermeiden.
  • Kleineres Kettenblatt vorn. Das 50er Blatt muss einem 46er Blatt weichen.
  • Ortlieb Lenkertasche damit alles Nötige immer gleich griffbereit ist.
  • Weniger Klamotten einpacken. Es ist zwar komfortabel viel Auswahl zu haben aber nicht unbedingt notwendig. Ein Pullover für abends z.B. muss reichen.
  • Weniger Kilometer pro Tag vornehmen und keine Ziele festsetzen die evtl. zu hoch gesteckt sind und Stress erzeugen. Für Superlativen und Rekorde habe ich ja mein Rennrad. Das Randonneur ist zum Reisen da. 🙂
  • Mehr Kaffeepausen einlegen. Kaffeepausen im Irgendwo – Es gibt nichts Besseres. 🙂

Ihr dürft also gespannt sein!

Bis dahin: Keep smiling 🙂

 

Euer Musch

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