Gesundes Frühstück

Gesundes Frühstück das sowohl schmeckt als auch gut für unseren Körper ist. Geht das überhaupt? Ja, es geht!

Wie wir alle wissen, sollte das Frühstück unsere Hauptmahlzeit darstellen. Hier geben wir dem Körper all das, was er für einen guten Start in den Tag benötigt. Nachdem er im Idealfall gute 8 Stunden geruht hat und die Systeme heruntergefahren waren, braucht er nun wieder einen kräftigen Schub um in die Gänge zu kommen. Da die Vorlieben eines jeden Einzelnen sehr individuell sind, gibt es auch nicht DAS Frühstück oder DIE Richtlinie für ein gutes Frühstück. Ich habe während meinen alltäglichen Reisen schon Unmengen von verschiedenst bestückten Frühstückstellern gesehen. Von urst fettig bis hin zu urst süß war alles dabei. Ich frage mich dabei zwar immer, wie man danach überhaupt noch aufstehen oder wie man die ersten Stunden danach überleben kann, aber so ist es eben. Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied, sag ich immer. 🙂

Fettige Wurst zum Frühstück
Fettige Wurst zum Frühstück

Unabhängig von den eigenen Vorlieben sollte man aber ab und zu auch mal auf seinen Körper hören. Denn nach einer fettigen Wurst oder einem zuckersüßen Marmelladenbrötchen ist zwar eventuell der Geist befriedigt aber der Körper wird sich fragen, was er jetzt mit diesem Haufen unnützen Zeug im Magen anfangen soll.

Das viele Fett aus der Wurst wird er ebenso galant in den Depots speichern wie den Haufen Zucker in der Marmelade.

Durch fettreiche Ernährung muss der Magen auf Höchstleistung arbeiten und man wird träge. Eigentlich genau das, was wir nicht wollen. Wir wollen unserem Körper ja eigentlich einen Schub geben und ihn nicht gleich nach dem Aufstehen wieder in die Knie zwingen.

croissant Fruehstueck
croissant mit Schoki

Beim Zucker verhält sich das ähnlich unvorteilhaft:

Zucker gelangt in den Körper–>Zuckerspiegel im Blut steigt rasant an–>Insulin wird ausgeschüttet damit der Zuckerspiegel wieder fällt–>Zucker wird zu Fett umgewandelt und in den Depots gespeichert–>Zuckerspiegel fällt rasant ab–>Insulinspiegel bleibt noch eine Weile–>während erhöhtem Insulinspiegel wird kein Fett abgebaut–>Zuckerspiegel fällt in den Keller–>Heißhunger entsteht und die Schleife beginnt von vorn. (stark vereinfacht dargestellt aber so sieht’s mal aus!)

Bei einer ausgewogenen Ernährung mit viel Eiweißen, guten Fetten und langkettigen Kohlenhydraten steigt der Zuckerspiegel um einiges langsamer, sodass der Körper genügend Zeit hat diesen Zucker zu verwerten. Dadurch steigt auch der Insulinspiegel nicht so stark an und es wird weniger Zucker zu Fett umgewandelt und in den Depots gespeichert. Man bleibt also länger satt weil kaum was eingelagert wird sondern der Großteil der Nahrung dosiert vom Körper aufgenommen und verwerten werden kann.

Muesli Frühstück Gesund und Leistungsorientiert
Müsli

Also, esst meinetwegen eure Wurst oder euer Marmeladenbrötchen am Morgen, aber macht es nicht zur eurer Hauptmahlzeit. Denn mindestens genauso wichtig wie die eigenen Vorlieben sind die des Körpers. Und der braucht viel mehr als tierisches Fett und Zucker zum Überleben.

Unser Körper braucht:

  • – Kohlenhydrate (möglichst langkettig)
  • – Eiweiße/ Aminosäuren
  • – Fette (mehrfach ungesättigte)
  • – Ballaststoffe
  • – Vitamine
  • – Mineralstoffe
  • – Antioxidantien
  • – sekundäre Pflanzenstoffe.

 

Jetzt werden viele denken: Wie soll ich das alles in einem Frühstück unterbringen? Da platze ich ja, wenn ich das alles gegessen habe. Nicht unbedingt!

Denn um all das in einem Frühstück unterzubringen braucht ihr lediglich ein gut gemischtes Müsli mit erlesenen Zutaten. Damit deckt ihr zwar noch nicht euren Tagesbedarf an Vitaminen, Mineralstoffen, Eiweißen, etc. ab, legt aber zumindest schon mal eine sehr gute Grundlage für den Tag.

Und welche Zutaten für ein optimales Frühstück benötigt werden, erfahrt ihr demnächst hier auf meinem Blog. 😉

Um die Wartezeit zu verkürzen könnt ihr euch derweil auf der Website von artgerecht-essen.de weitere nützliche Informationen holen.

Bis dahin: Keep smiling! 🙂

Euer Musch

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