Osteuropa – Warum überhaupt?

Der Hauptgrund für eine Reise in den Süden ist natürlich erst einmal die Sonne. Ich fahre tausendmal lieber in sengender Hitze als bei klirrender Kälte durch die Kante. Hohe Temperaturen machen mir auf dem Bike kaum was aus, sofern immer ausreichend Wasser und Fahrtwind zur Verfügung steht. Kritisch wird es meist nur an Kreuzungen mit längeren Standzeiten. Das kann man sich ungefähr wie früher vorstellen, als die Autos noch keine Klimaanlage hatten. Solange man gefahren ist, war alles gut, doch kaum angehalten, stand einem der Schweiß bis sonstwo.

Aber warum gerade Osteuropa? Es gibt doch so viele schöne Ecken in Frankreich, Spanien oder Portugal. Da ist es doch auch warm. Sicher! Aber ich möchte mal was anderes erleben.

Natur in seiner ursprünglichsten Form.

Unsere westlichen Nachbarländer sind mir allesamt schlicht und ergreifend zu gut zivilisiert. Hier läuft alles bereits in geregelten Bahnen. Hier ist alles sauber, geordnet und eingeschliffen.  Und die schönen Ecken des Landes sind für uns Touristen extra nochmal schön aufpoliert. Von dem wahren Leben bekommt man so kaum was mit.

Genau das ist das, was ich nicht will.

Ich will unberührte Natur, nichts Aufgesetztes oder Unwirkliches. Ich will durch die Natur radeln ohne ständig irgendwelche Touristen Hochburgen queren zu müssen. Ich will sehen und erleben wie die Menschen in ihren kleinen Dörfern wirklich leben. Man sagt ja, die Bevölkerung in den osteuropäischen Ländern sei besonders freundlich und aufgeschlossen gegenüber Fremden. Das werde ich nun selbst erleben dürfen. Ich bin gespannt.

Natürlich ist mein Plan ganz schön ambitioniert: ca. 3600 km in 30 Tagen. Das klingt eher nach einer Hetzjagd als nach einem Urlaub in dem ich fremde Kulturen kennen lernen möchte.

Wie ich es dennoch schaffen will, ein Maximum an Eindrücken aufzusaugen und die Natur in vollen Zügen zu genießen, erfahrt ihr in den nächsten Tagen wieder hier.

 

Bis dahin: Keep smiling! 🙂

 

Euer Musch

 

 

 

 

 

 

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