Sightseeing Berlin bikelos

Wer nun denkt, Racing Mokkasin is only by bike on Tour, irrt – Sightseeing in Berlin bikelos, stande dieses Wochenende auf der Agenda. Ich wollt schon lange mal wieder mit dem Bus fahren und son Berlin Trip mal ohne Bike, dafür mit Susi, Bier und allerlei Leckereien hat auch seinen Reiz. Also ging es bewaffnet mit 2 Mini Weinflaschen, Fotoapparat und ner belegten Semmel  bei herrligstem Sonnenschein Freitag Mittag auf nach Berlin.

Berliner Mauer Daumenschraube war angelegt
Berliner Mauer Daumenschraube war angelegt

Sone Busfahrt fetzt, dauert zwar gute 3 Stunden inklusive Umweg nach Halle aber ist preislich mit 12 € absolut unschlagbar. Und da auch beim Busfahren der Weg das Ziel ist, ließen wir es uns bei Semmel und Wein, respektive bei Sekt doch recht gut gehen. Der Nachteil war, ich musste auf dieses Mini Klo im Bus…. . Wer sowas konstruiert, ist garantiert ein Zwerg. Ich jedenfalls hatte Mühe rein, geschweige denn unbeschadet ( unbesudet) wieder raus zu kommen. Wahrscheinlich hätte ich gleich rückwärts mit runter gelassener Hose (( quasi mit PoRitze voraus )) rein gehen sollen, weil umdrehen da drin fast unmöglich ist.

Motel One Berlin Spittelmarkt
Motel One Berlin Spittelmarkt

Pünktlich zur Abendbrotszeit saßen wir in einem herrlichen Sushi Restaurant und haben geschaufelt was das Zeug hielt…. Wo wir auch schon bei unseren Zielen  fürs Wochenende sind:

  • Essen
  • Trinken
  • Sightseeing.
Izumi Sushi Restaurant Berlin
Izumi Sushi Restaurant Berlin

Was eignet sich da besser als eine wunderbare Bootsfahrt über die Spree? Sightseeing mal aus einem anderen Blickwinkel und vor allem im Sitzen. Was will man mehr?

Rederei Riedel Berlin
Rederei Riedel Berlin

Die Rederei Riedel hatte hier das ideale Angebot für uns. Der Plan war, von einer Ecke Berlins zur anderen zu fahren um dann, „Der Weg ist das Ziel“ -mäßig, die komplette Strecke wieder zurück laufen zu können.

Denkmahl aus altem Tanker
Denkmal aus altem Tanker „Molecule Man“

Auf der 1,5 Stunden langen Fahrt zwischen East side gallery und Hansabrücke kommt einem einiges an sights vor die Linse sodass das Tagessoll an sightseeing bei Zeiten abgehakt werden kann um sich den wichtigeren Dingen widmen zu können:

  • Essen
  • Trinken
  • Kucken. ?
Spree Rundfahrt
Spree Rundfahrt

Bei einem leckeren Gläschen Wein schibberten wir also vormittags schön gemütlich bei bestem Wetter über die Spree, machten Fotos und ließen uns bißchen von der Sonne bruzeln – herrlicher kann son Tag fast nicht beginnen ( Außer natürlich wenn man mit dem Bike bei diesem schönen Wetter der Sonne entgegen radelt. 🙂 ).

Currywurst Berlin
Currywurst Berlin

Gegen Mittag war dieser Spass auch schon vorbei, die Bilder waren im Kasten, und wir machten uns auf die Suche nach nem schönen Lokal für Mittag. Zwar hatte ich von einer Berlinexpertin Top Tipps bezüglich Gaumenschmaus bekommen, leider ließ sich das aber irgendwie nicht in unseren teilweise ungeplanten Tagesablauf integrieren ( Beim nächsten mal, Elisa! ?) Es ging durch den Tiergarten und durchs Brandenburger Tour, vorbei an Massen von Touristen bis wir eher durch Zufall eine Berliner Tapas Bar in einer Seitenstraße entdeckten. Oberlecker! Es gab 3 verschiedene Tapas, als Hauptgang Currywurst und zum Spülen 2 Berliner Kindl.

Tapas Bar Berlin
Tapas Bar Berlin

Damit waren wir erstmal bedient, alles war schön, die Sonne krachte nach wie vor erbarmungslos vom Himmel. Nach dieser äußerst gemütlichen Siesta schlenderten wir weiter. Hauptziel: Fernsehturm! Wir kamen jedoch nicht weit. Nach 5 Minuten gab es für mich als Dessert noch ein Eis und nach weiteren 5 Minuten für uns beide noch einen Kaffee zum wieder munter werden. Frisch gestärkt und putzmunter konnte es nun weiter gehen.

Abasseln in Berlin an der Spree
Abasseln in Berlin an der Spree im James – Simon – Park

Denkste! Keine 10 Minuten später kamen wir zu einer Wiese am Spree Ufer voll mit Liegestühlen, dem James-Simon-Park, einseitig abgegrenzt durch mehrere Bars und Restaurants. Aus den Lautsprechern lief Mucke. Ein Straßenmusiker spielte mit seiner Glampfe.  Einladender ging es also gar nicht. Die ersten 2 freien Liegen waren unsre.

Musiker
Musiker

Am Spree Ufer sitzend mit der ein oder anderen Mulle in der Hand, den vorbei laufenden Leuten zugucken und einfach nur mal den Mann, Mann sein lassen ( respektive die Frau, Frau ?), kann ganz schön entspannend sein. Nach knapp 2 Stunden Entspannung pur ging es nun weiter Richtung Fernsehturm.

Abasseln an der Spree
Abasseln an der Spree im James – Simon – Park

Allerdings wurden wir ein weiteres Mal unvorhergesehen gestoppt – diesmal von Starbucks mit einem höchst delikaten Cappuccino und Blaubeermuffin. Im Anschluss daran kamen wir nun endlich auf dem Alexanderplatz an. Unmengen von Menschen waren hier, viel zu ungemütlich, viel zu stressig für uns Dörfler. Während Susi in irgend son Klamottenladen verschwand, ließ ich mir noch genüsslich ein Bier ein während ich dem Treiben zuschaute.

Berlin Brandenburger Tor
Berlin Brandenburger Tor

Den Abend besiegelten wir mit einem recht leichtem aber höchst schmackhaften Essen bei einem Vietnamesen, bei Monsieur Vuong. Wartende Menschen vor diesem Lokal ließen keinen Zweifel an der Qualität dieses Restaurants. Und es war auch wirklich sehr lecker. Mit schweren Beinen,  brennenden Füßen, vollem Ranzen und glühender Omme kamen wir schließlich wieder in unserem Hotel, dem Motel One an.

Motel One Spittelmarkt bei Nacht
Motel One Spittelmarkt bei Nacht

Motel One – Ein relativ schönes Hotel, zwar kleine Zimmer aber alles da, was man braucht: Gute Betten, saubere geschmackvoll eingerichtete Zimmer, schöner Fernseher, gutes Frühstück und eine gemütliche Lounge inklusive Bar. Lediglich der Straßenlärm war absolut abartig. Aber das ist Berlin. Wenn ich von Schafen oder Vögeln geweckt werden will, bleib ich daheim. 😀

Ampelmann Bier
Ampelmann Bier

Auf der folgenden Karte ist unsere Sightseeing Tour durch Berlin vom Samstag dargestellt, inklusive der Bootsfahrt ( 12 km Bootsfahrt, 13 km schlendern ):

Mein Fazit dieses herrlichen Trips:

1. Keine Angst, Racing Mokkasin wird jetzt nicht zum Drunken Mokkasin. 🙂

2. Berlin ist auf jeden Fall eine Reise wert und jedem zu empfehlen, der mal aus seiner gewohnten Umgebung und seinem ruhigem Umfeld auf dem Dorf entfliehen will. Unmengen verschiedenster Kulturen treffen hier aufeinander. Es gibt nichts was es nicht gibt. Es gibt niemand den es nicht gibt. Es ist immer was los. Auf Dauer wäre mir Berlin allerdings zu stressig. Aber son kleiner Kurztrip quasi in eine andere Welt, in eine Welt der Planlosigkeit, in eine Welt die nur aus Konsum besteht und absolut straightless ist, fetzt auch mal und bringt Abwechslung.

Jetzt freue ich mich auf eine schöne Runde by bike durch unsere schöne Heimat – schön gemütlich ohne Stress (Während ich diese Zeilen schreibe, habe ich bereits eine herrliche 110 Kilometer Runde gedreht. Ich bin quasi wieder frei gebrannt. :-)).

PS: Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub! Meine Dolomiten Tour steckt quasi voll in der Planungsphase.

In diesem Sinne: Keep smiling! 🙂

Euer Musch

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