Jung-Fernfahrt an die Bleilochtalsperre

Die erste Fahrt mit meinem neuen Randonneur ging bei bestem Frühlingswetter an die Bleilochtalsperre. Dafür hatte ich mir den ganzen Tag Zeit genommen, zum Glück wie sich später noch heraus stellen sollte. Mein Garmin Oregon 650 bescheinigte mir gute 7 Stunden bis zum Sonnenuntergang. Das sollte reichen für einmal Bleiloch und zurück.

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Die 1. Meter mit dem neuen Bike.

Nach den letzten Einstellarbeiten wie das Finden der richtigen Sattelposition und das optimale Ausrichten der Packtaschen ging es am Sonntag Morgen bei herrlichem Sonnenschein zum ersten mal auf dem schweren Bock den Schlossberg (Endgegner) runter. Diese ruppige Kopfsteinpflasterabfahrt ist im Grunde eigentlich schon Test genug. Wenn ein Bike vollgepackt wie meins diese Abfahrt übersteht, kann eigentlich nichts mehr schief gehen. Dann hält es auch Kroatien, Albanien oder den Kosovo aus. 🙂

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Garmin Oregon 650

Für Testzwecke hatte ich so ziemlich alles eingepackt was man nur irgendwie auch nur im Entferntesten eventuell gebrauchen könnte: Mehrere Töpfe, Kocher, Geschirr, Nudeln, Obst & Gemüse, haufenweise Klamotten, Tablet, Solarpanel, Powerbanks, etc. . Die Taschen waren jedenfalls über die Hälfte voll und schon ganz schön schwer.

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Blick auf die Bleilochtalsperre

Die ersten Meter (abgesehen vom Schlossberg) waren eine wahre Freude. Das Bike rollte wie ne Eins. Nichts klapperte, alles lief geschmeidig und das Surren des Rohloffgetriebes war für mich von Anfang an wie Musik in den Ohren. Den MP3 Player brauche ich jetzt wohl nicht mehr beim Fahren. 🙂

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Freiluftküche

Leider trübte der unnachgiebig starke Gegenwind nach einer Weile meine Freude. Ich wollte es eigentlich gemütlich angehen lassen, musste aber durchweg Druck aufs Pedal bringen um nicht ganz und gar rückwärts zu rollen. Alter Schwede! Ich brauchte schließlich gute 3 Stunden bis ich endlich an der Bleilochtalsperre in Kloster ankam. Das entspricht einem lahmen 19,7 er Schnitt. Aber am Bike lags jedenfalls nicht. Das rollt echt wie ne Eins. Und das Surren der Rohloff erst…….;-)

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Lecker Nudeln mit Salz Pfeffer und Kurkuma

Bei bestem Wetter machte ich mir dann erstmal paar leckere Nudeln und kochte einen schönen Kaffee. Die Nudeln gab es in der Low-Cost Variante mit Salz, Pfeffer und Kurkuma. Dazu gabs Tomate und Gurke und als Kompott einen Apfel & Banane. Das sollte reichen um den Heimweg mit Vollspeed absolvieren zu können.

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Lecker Kaffe

Aber vorher gab es noch einen weiteren Kaffee bei Mattse, dem Transalper & Bullen aus Kulm. 😀

Nachdem ich dann auch noch meine frisch erworbenen Blasen am Fuß versorgt hatte, gings mit herrlichem Rückenwind wieder Richtung Norden. Ich war heilfroh, dass der Wind nicht gedreht hatte und ich nun wahrhaftig quasi die hart erarbeiteten Lorbeeren vom Hinweg ernten durfte.

Im Nu war ich wieder at home und konnte meinen Schnitt nochmal auf 23 km/h hoch schrauben. Demnach fegte ich mit einem rasanten 27 er Schnitt heim. Die Nudeln haben also gewirkt.

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Fazit dieser ersten kleinen Radreise an die Bleilochtalsperre: 

Radreisen fetzt! Ich muss nur noch bissl mehr in den Tourenmodus kommen. Aber dafür sind ja die nächsten Kurztrips bereits geplant. Unter anderem geht es demnächst an die Ostsee, frei nach dem Motto: Der Weg ist das Ziel.

Bis dahin: Keep Smiling! 🙂

 

Euer Musch

 

 

 

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