Schneeschuhabschlusstour zum First (2167m)

Zum Abschluss eines äußerst gelungenen Winterurlaubs ging es heute nochmal relativ gemütlich hoch zum First (2167). Start war der Parkplatz am Hotel Wetterhorn, oberhalb von Grindelwald auf etwa 1125 müNN. Das Wetter war wiedermal auf unserer Seite: Es war knapp unter dem Gefrierpunkt, hatte kaum Wolken und so gut wie keinen Wind. Ideale Bedingungen also für einen Abschluss par excelence.

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Los ging es auf vorgespurtem Wanderweg, mäßig steil und dadurch mit ordentlich Vortrieb. Wir kreuzten dabei mehrmals die „Eigerbike-Challenge“ Strecke und schraubten uns sukzessive den Aufstieg rauf. (Interessant die Strecke mal im Winter zu sehen und umso überraschender für mich, dass sie trotzdem zu erkennen ist) Die Aussicht war wieder durchweg grandios, wenn auch schon fast ein bisschen gewohnt: Eiger, Wetterhorn, Scheidegg, und, und, und.

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Etwas ungewohnt dafür war der Blick in eine kleine Stelle eines zugefrorenen Teiches: Dort stapelten sich die Frösche übereinander. Auf 2m² waren bestimmt an die 1000 Frösche. Jeder Franzose hätte dort wahrscheinlich sein Zelt aufgeschlagen und wäre dort monatelang übe die Runden gekommen.:-)

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Die Sonne bonerte erbarmungslos auf uns herunter und wir schwitzten trotz legerer Rangehensweise wieder wie die Stiere.

Die letzten 200 Höhenmeter hinauf zur Liftstation Schreckfeld kraxelten wir seitlich vom Abfahrtshang hinauf. Wir waren die einzigsten, die in dieser Richtung unterwegs waren und gleichzeitig war es das erste mal, dass ich auf der schwarzen Piste unterwegs war, zwar andersrum aber egal. Unsere Schneeschuhe gerieten hier an ihre Grenzen. Ein Grad Steigung mehr und wir wären rückwärts umgekippt. Aber was soll ich sagen? Gelernt ist gelernt. 🙂

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Vom Schreckfeld aus ging es über relativ unspektakulärem Ziehweg hoch zum First. Auch hier nutzten wir Teile der „Eigerbike-Challenge“ Strecke. Erstaunlich, dass wir hier einst im Sommer hochgebulxt sind – by bike.

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An der Firststation haben wir uns schnell einen Schlitten gesichert, kurze Rast gemacht, was geschnabelt und uns dann in die Abfahrt gestürzt. Das war wieder mal ein urster Spass. Aber wahrscheinlich habe ich mich mehr gefreut als mein Rücken – der brummt jetzt noch. Aber fetzen musses!

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Die Huckeln waren teilweise absolut grenzwertig. Heute, an unserem letzten Tag, hatten wir es auch endlich raus, wie so ein Schlitten zu lenken ist. Folglich ging es mit ordentlich Speed die Schlittelpiste runter. Die Huckeln wurden förmlich glatt gebügelt und über die kurzen Asphaltstückchen wurde galant drüber radiert.

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Heile kamen wir am Auto an und fuhren inklusive eines kleinen Abstechers in den regionalen Käseladen back zur base nach Interlaken.

Jetze Sachen packen und morgen heeme.

Das Gute am Ende eines Urlaubes: „NACH dem Urlaub ist VOR dem Urlaub.

Ende gut, Alles gut!

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